D1 verliert zu hoch
Gegen den Tabellenersten JFG Ottheinrichstadt Neuburg war es für unsere D1 denkbar schwer. Bereits nach den ersten Minuten standen unsere Jungs schwer unter Druck und mussten vorerst verteidigen. Nach dem ersten Treffer in der 5. Minute hat die Mannschaft den Kampf angenommen und ordentlich Widerstand geleistet. Der Gastgeber war zwar besser, kam aber kaum noch zum Torschuss. Die DJK musste sich mit einigen Kontern zufrieden geben. Bis zum Schluss war die Welt noch in Ordnung, bevor sich das Desaster namens "Schiedsrichter-Leistung" ankündigte: Als ein Stürmer im Strafraum mit seinem Fuß den Boden erwischte und zu Boden fiel, zeigte der Schiri auf den Punkt. So endete die erste Hälfte mit 2:0 für JFG.
Die zweite Halbzeit begann fatal für DJK: nach zwei Standards (Einwurf und dritte Ecke in Folge) hat die Hintermannschaft recht unkonzentriert agiert und weitere zwei Treffer hinnehmen müssen. Das Spiel der Gastgeber wurde immer rüder und körperbetonter. Einige unserer Spieler wurden richtig hart getreten und das Ganze vor Augen des Mannes in schwarz. Er ließ viele Fouls unbestraft, wirkte insgesamt unsicher und unentschlossen. Schade, dass dies den Spielfluss und auch das Ergebnis stark negativ beeinflusst hat.
Die Leistung unserer Mannschaft war den Umständen entsprechend gut und man sollte ihnen dafür großen Respekt zollen. Sie hatten auch in der zweiten Halbzeit einige gute Aktionen mit Torabschluss. Eine davon endete mit dem einzigen Treffer für die DJK: Emre Yavus stürmte durch die Mitte, verlud den Innenverteidiger und schoss selbst gut aufs Tor, den abgeprallten Ball hat dann Onur Arslan per Volleyschuss ins Netz befördert.
Leider hat man sich auch krasse Einzelfehler geleistet, die zu den Gegentoren geführt haben. Diese Geschenke hat die JFG alle angenommen und am Ende verdient mit 7:1 gewonnen.
In der Höhe ist es sicherlich nicht gerecht und dem Spielverlauf entsprechend. Man hätte ja auch ohne der schlechten Leistung des Schiris verloren, aber bestimmt nicht auf diese Art und Weise und auf keinen Fall so hoch.
Unsere Mannschaft hat Nervenstärke und Moral gezeigt und nie aufgehört zu kämpfen.
Mit dieser Einstellung gehen wir die kommenden Aufgaben an.
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