C1 gewinnt mit 3:1 in Inchenhofen

Denkbar schlecht startete unsere C1 bei ihrem Gastspiel in Inchenhofen. Schon in der zweiten Spielminute geriet das Team mit 0:1 in Rückstand. Nach einem Freistoß konnte ein Spieler der Gastgeber unbehindert zur TSV-Führung einköpfen. Torhüter Meixner bekam den Ball erst hinter der Linie zu fassen. In der Folgezeit hatte die DJK gefühlte 80% Ballbesitz. Der gastgebende TSV war dagegen hauptsächlich auf Torsicherung bedacht und wollte mit weiten Bällen aus der Abwehr Konter setzen. Ein durchaus probates Mittel, denn das DJK-Mittelfeld zeigte wenig Interesse an der Defensivarbeit und verließ sich auf die eigene Abwehrreihe. Diese hatte zwar alles soweit im Griff, dennoch war das natürlich nicht ungefährlich.
Das Spiel erinnerte etwas an Handball. Bis etwa zwanzig Meter vor das Tor kombinierten die Hochzoller recht gefällig, um sich dann aber am Abwehrbollwerk festzurennen oder aber alternativ den Ball vor dem Strafraum hin und her zu spielen. Kaum auf dem Spielfeld nutzte dann aber André Hitzler in der 25. Spielminute seine Chance und erzielte den längst fälligen Ausgleich. Wenig später hatte er weit weniger Glück. Bei einem Zweikampf zog er sich eine Bänderverletzung zu und musste aus dem Spiel genommen werden. Nach einer tollen Kombination kurz vor dem Pausenpfiff hatte Marco Tolj die Führung auf dem Fuß, traf aber leider nur den Pfosten.
In der zweiten Halbeit lief das Spiel genauso weiter wie im ersten Abschnitt. Die DJK war die spielbestimmende Mannschaft, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Auch ein schöner Weitschuss von Ricardo Leuchtenmüller klatschte nur an das Lattenkreuz. Bei den gelegentlichen Kontern blieb der TSV Inchenhofen mit seinen robusten Stürmern durchaus gefährlich. In der 66. Minute traf Emre Celebi doch noch zur kaum mehr erwarteten DJK-Führung. Ein Freistoß für die Gastgeber brachte noch einmal eine Schrecksekunde, doch der Ball strich am Gehäuse von Patrick Meixner vorbei. Auf der anderen Seite machte Köse mit dem 3:1 alles klar. Insgesamt ein mehr als verdienter Sieg, aber doch eine schwere Geburt.
Lieber André, dir wünschen wir gute Besserung.
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